Wenn du nicht gerade reiche Eltern hast 🙂 , könnten diese Studienfinanzierung s- und Spartipps für Studenten für dich von Interesse sein!

 

  1. Beantrage Bafög beim Bafögamt an deiner Uni. Wenn du schnell in deinem Studium bist, musst du nur einen Teil des Bafögs zurückzahlen.

 

  1. Falls deine Eltern zu viel Geld verdienen, um Bafög zu bekommen, kannst du auch einen gering verzinsten Studienkredit bei deiner Landesbank beantragen. Weitere günstige Kredite für Studenten sind das Studienbeitragsdarlehen und der Bildungskredit.

 

  1. Leihe dir die Bücher für dein Studium nur aus. Solltest du doch welche kaufen müssen, vergleiche die Preise bei Eurobuch, denn diese Seite vergleicht alle möglichen Portale von Amazon über Ebay bis hin zu Zvab.

 

  1. Probiere ein Stipendium zu erhalten. Die meisten Stipendien in Deutschland vergibt die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG). Sollten deine Eltern Arbeiter sein, kannst du dich bei der Stiftung Arbeiterkind für ein Stipendium bewerben. SPD Mitglieder kommen einfach an ein Stipendium der Hans Böckler Stiftung und CDU Mitglieder an eins der Konrad Adenauer Stiftung. Des Weiteren kannst du dir bestimmte Studiengänge (z. B. Medizin) auch über die Bundeswehr finanzieren lassen, wenn du dich dort verpflichtest.

 

  1. Besorge dir einen Studentenjob, denn diese werden oft gut bezahlt. Studentenjobs gibt es z. B. in der Bibliothek, beim Unisport oder als Tutor. Nebenbei lernst du darüber oft coole Leute kennen.

 

  1. Schreibe deine Abschlussarbeit in Kooperation mit einer Firma bzw. einen Betrieb. Diese zahlen dir oft gutes Geld, wenn deine Erkenntnisse die Firma weiterbringen.

 

  1. Anstelle von Privatunis kannst du auch im Ausland studieren. Dänemark hat z. B. sehr gute Unis, die auf Privatuniniveau sind und keine Studiengebühren kosten. NC-Lastige Studiengänge wie Psychologie oder Tiermedizin kannst du oft in Holland oder Österreich an einer staatlichen Universität studieren.

 

  1. Wohne in WGs im Studentenwohnheim, denn günstiger und unkomplizierter kannst du eine Wohnung warm mit Internet nicht bekommen.

 

  1. Nutze jegliche Rabatte für Studenten (z. B. bei Abonnements, beim Girokonto, Friseur) und dein Semesterticket zum Bahnfahren. Besonders große Rabatte gibt es z. B. bei Software von Microsoft oder Apple und bei Handyanbietern.

 

  1. Nutze die Leistungen der Uni, denn diese sind extrem gut und günstig. Gehe in die Unibibliothek statt in die Bücherei, gehe zum Unisport statt ins Fitnessstudio, gehe ins Unikino statt ins normale Kino und gehe in die Mensa statt ins normale Restaurant. Auch Seminare z. B. zum besseren Lernen/Lesen, Bewerben oder zum Thema Zeitmanagement kannst du an den meisten Unis sehr günstig machen. Alternativ bekommst du auch bei den meisten VHS-Kursen Studentenrabatte.

 

  1. Lass dich bis 25 über deine Eltern mit krankenversichern.

 

  1. Nimm immer deinen Studentenausweis mit und besorge dir für Reisen einen internationalen Studentenausweis (ISIC), denn so bekommst du in vielen Museen, Hostels etc. sehr gute Rabatte.

 

  1. Solltest du Bafög bekommen und nicht bei deinen Eltern leben, lass dich von den Rundfunkbeiträgen befreien. Außerdem kannst du dir bei einem geringen Einkommen auch die Kosten für die Antibabypille übernehmen lassen.

 

  1. Bist du 25 bist, bekommen deine Eltern Kindergeld für dich, ggf. geben sie dir davon etwas ab.

 

  1. Richtig Geld sparst du mit einem dualen Studium. Dabei verdienst du sogar Geld und eine Firma bezahlt dich, allerdings ist diese Form des Studiums sehr arbeitsintensiv (und hat mit einem Studentenleben nur bedingt was zu tun 🙂 ).

 

  1. Hilfsbedürftige Studenten können in einem Teilzeitstudium auch Sozialleistungen beantragen, allerdings werden diese nur in Ausnahmefällen genehmigt, denn eigentlich sind Studenten von staatlichen Transferleistungen ausgeschlossen.