Börse, Finanzen und Sicherheit: Dein Weg in die finanzielle Unabhängigkeit

Als der Bulle der Wallstreet seine Jünger aus dem Finanzdschungel führen wollte, stieg er auf den Berg Manhattan, um die 10 Gebote des Anlegens abzuholen. Als er wiederkam, sah er, dass die Jünger einen Bären anbeteten. Vor Wut spießte er den Bären auf und zerschlug die Tafel mit den 10 Investmentgeboten. Wir haben uns die Mühe für euch gemacht und die Tafeln in mühevoller Kleinarbeit rekonstruiert. Deswegen können wir euch nun die 10 Investmentgebote präsentieren, was gleichzeitig ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Onlinekurs ist.

1. Investiere nur in Finanzprodukte und in Firmen, deren Geschäftsfeld du auch verstehst

Dies hat sich schon der Großmeister der Börsenwelt Warren Buffet zu eigenen gemacht. Ich investiere nur in Aktien, weil ich weiß, wie eine Aktie funktioniert (wenn du dich für meinen Onlinekurs anmeldest, erhältst du ein Video, wo ich das genau erkläre. Bei Optionsscheine ist mir das Risiko oft schleierhaft und auch die Kostenstruktur und der Hebel sind kaum zu erfassen. Hätten die Bänker, Anleger und Investoren dieses Motto beachtet, wäre es nicht zur Finanzkrise 2009 gekommen. Damals sind so genannte Hypothekenwertpapiere CDOs in den Keller geschossen, weil auf einmal klar wurde, dass sie aus Krediten bestanden, die niemals zurückbezahlt wurden. Hätten sich die Leute vorher schlau gemacht, was sie da kaufen, wäre dies nie passiert.

Bei Aktien ist es ähnlich, Buffet wurde mit Aktien von Verbrauchsgüterfirmen und Nahrungsmitteln reich, so hat er viel Geld in Coca Cola, Palmolive und Procter and Gamble (eine der größten Firmen der Welt, die zahlreiche Untermarken wie Gillette hat und in fast jedem Haushalt der Welt vertreten ist) investiert. Ich verhalte mich ähnlich und lass meine Finger von Aktien aus Branchen, in die ich kaum einen Einblick habe.

2. Viel hilft viel und weniger ist nicht mehr

Zum Start an der Börse brauchst du mindestens 2000 € Startkapital und pro Handel bzw. Transaktion sollten mindestens 500 € über die Ladentheke gehen. Es ist zwar leicht gesagt, jeder kann an der Börse Erfolg haben, aber ohne einen gewissen Grad an Kapital lohnt es sich nicht, da die Transaktionskosten die potentiellen Gewinne übersteigen. Das Geld, was du an der Börse investierst, solltest du in nächster Zeit nicht brauchen, sodass du nicht auf einmal in schlechten Zeiten gezwungen sein wirst, deine Aktien mit Verlusten zu verkaufen. Außerdem solltest du immer eine Kapitalreserve haben, falls mal die Waschmaschine kaputt geht etc. .

3. Steigere dein Risiko schrittweise

Am Anfang rate ich dir dazu, Blue Chips mit einer Marktkapitalisierung im Milliardenbereich (30 bis 50 Milliarden sind schon ne gute Hausnummer) zu kaufen. Die Firmen sollten etabliert sein und einen bekannten Namen besitzen. Außerdem sollten deine ersten Aktien alle Dividenden zahlen. Die Dividende kommt zu den Kursgewinne dazu und zeigen, dass das Unternehmen Geld für seine Aktionäre über hat. Wenn du dann z. B. 7 recht sichere Aktien hast, kannst du noch 2 bis 3 Wachstumstitel in dein Depot packen. Dies sind jüngere Firmen, die meistens keine Dividende zahlen und noch im Aufbau sind. Sie beinhalten mehr Risiko, aber auch einen potenziell höheren Kursgewinn, denn das Risiko und die potentielle Gewinne korrelieren immer miteinander.

4. Ignoriere Konjunkturprognosen

Konjunkturprognosen sind genauso wissenschaftlich wie Genderstudies und Alchemie. Jeden Tag liest man was anderes in den bekannten Wirtschaftsportalen und alle Prognosen widersprechen sich. Niemand kennt die Zukunft und sie aus der Vergangenheit abzuleiten ist ein Trugschluss (Hot-Hand-Trugschluss genannt). Wenn überhaupt gibt es eine negative Korrelation zu den Prognosen, denn oft tritt das Gegenteil von dem ein, was prophezeit wird, aber darauf kann man sich auch nicht verlassen. Was folgt daraus? Kaufe eine Aktie unabhängig von jeglichen Prognosen, wenn du sie analysiert hast und als gut erachtet hast.

Es kann z. B. Sinn machen alle drei Monate für 500 Euro eine Aktie ins Depot zu legen, wenn du es schrittweise aufbauen möchtest.

5. Verkaufe eine Aktie, die im Minus ist, nur wenn es der Firma schlecht geht

Oft fallen alle Aktien in einem Index oder in einer Branche. Wenn die Firma davon betroffen ist, sonst aber gute Zahlen vorzuweisen hat, würde ich sie behalten. Gute zahlen sind z. B. steigende Gewinne in den Quartalszahlen. Hat sich die Situation der Firma tatsächlich hoffnungslos verschlechtert, gestehe dir den Fehler ein und realisiere den Verlust, indem du die Aktie verkaufst.

6. Lass deine Gewinne laufen

Ich habe mit vielen Experten und Investoren gesprochen und alle sind sich einig, der Hauptfehler der meisten Anfänger ist es Gewinne nicht lang genug laufen zu lassen. Trends setzen sich oft fort (the trend is your friend), weshalb du viel verpasst, wenn du zu früh verkaufst.

Setze immer einen Stop-Loss

Direkt nach dem Kauf würde ich einen Stop-Loss 20% unter dem Einstiegskurs setzen. Wenn die Aktie dann steigt, würde ich den Stop-Loss 15% unter das Dreimonatskurstief der Aktie setzen. So sicherst du Kursgewinne ab und schütz dich vor potentiellen Verlusten.

7. Setze immer einen Stop-Loss

Direkt nach dem Kauf würde ich einen Stop-Loss 20% unter dem Einstiegskurs setzen. Wenn die Aktie dann steigt, würde ich den Stop-Loss 15% unter das Dreimonatskurstief der Aktie setzen. So sicherst du Kursgewinne ab und schütz dich vor potentiellen Verlusten.

7. Diversifiziere langfristig und schrittweise

Ich empfehle dir schrittweise ein Depot aufzubauen, indem du nacheinander verschiedene Aktien kaufst. Mit diversifizieren ist gemeint, dass du das Risiko deiner Aktienanlage streust, indem du Aktien aus verschiedenen Ländern, Branchen, Firmengrößen, Indizes, Regionen etc. kaufst. Am besten legst du einem bestimmten Zeitraum fest, indem du immer für einen gewissen Betrag eine Aktie kaufst. Dann kaufst du erst Mal 8-10 unterschiedliche Aktien und wendest dabei die oben genannten Kriterien der Diversifikation an.

9. Kaufe keine Pennystocks und keine Aktien aus China

Im Kurs erkläre ich es noch genauer. Hier folgt nun die Kurzversion. Kaufe niemals Aktien aus China, fast alle chinesischen Aktien, die hier gehandelt wurden und werden, sind massiv gefallen. China hat keine freie Marktwirtschaft, deswegen verschwinden Firmen manchmal einfach von der Börse und die Anleger haben alles Geld verloren (so war Alibaba schon mal an der Börse). Bilanzen werden von Chinesen auch gerne gefälscht und der Staat mischt sich immer wieder in die Wirtschaft ein und verstaatlicht Firmen oder er lässt den Aktienhandel für ein paar Tage aussetzen, falls die Kurse zu schnell fallen.

Von Pennystocks (Aktien mit einem Kurs von unter einem Dollar / Euro) solltest du auch tunlichst die Finger lassen. Solche Aktien schwanken extrem stark (volatil genannt) und oft werden die Kurse solcher Firmen nach oben getrieben und fallen dann ins Bodenlose, so wie es bei ,,Wolf Of Wallstreet“ gemacht wurde.

10. Denke und handle langfristig

,,Kaufe keine Aktie, die du nicht mindestens 10 Jahre behalten möchtest“, hat Warren Buffet gesagt. Das ist vielleicht etwas übertrieben, was insgesamt hat er Recht. Du brauchst nicht 5X am Tag die Aktienkurse zu checken und Angst zu haben, wenn es mal wieder kracht. Das ganze Börsengame ist langfristig angelegt und unterm Strich und über einige Jahre hinweg lohnt es sich immer. Wenn du zu oft kaufst und verkaufst, zahlst du hohe Gebühren und nimmst viele Gewinne nicht mit. Dazu passt die Börsenweisheit ,,hin und her macht Taschen leer“.  Wenn du mehr über das Anlegen von Geld erfahren möchtest, dann trage dich jetzt für meinen kostenlosen Onlinekurs ein.