Cyril Nothcore Parkinson schrieb mehr als 60 Bücher und bediente dabei sehr viele Gattungen. Heute kennen die meisten Menschen nur noch seinen Klassiker ,,Parkinsonsgesetz“. In diesem 1957 erschienenen Band analysiert er den bürokratischen Apparat von Staaten. So fand er heraus, dass unabhängig vom Arbeitspensum die Zahl der Beamten immer weiter wächst. Eine weitere Erkenntnis war, dass sich die Akteure im Wirtschaftsleben nicht rational verhalten, was im Widerspruch zum Modell des Homo Oeconomicus steht. Vielmehr sind die Leute von Gefühlen, Gewohnheiten, der Werbung und immer neuen Bedürfnissen (die durch die Werbung kreiert werden) gesteuert. So fand Parkinson auch heraus, dass die meisten Menschen, Firmen und Staaten ,,ihre Ausgaben im selben Maße steigern, wie ihre Einnahmen“. Beweise dafür gibt es genug, so gehen extrem viele Lottogewinner und Stars innerhalb weniger Jahre wieder Pleite. Aber auch du kannst davon viel lernen. Probiere deine Kosten konstant zu halten, auch wenn du nun mehr Einkommen hast. ,,Warum nicht nach dem Studium, noch ein paar Jahre kostengünstig in der WG leben?“ ,,Warum kaufst du deinen Kaffee plötzlich bei Starbucks, anstatt ihn selber zu kochen?“ ,,Warum werden deine Urlaube immer teurer?“ ,,Brauchst du wirklich all diese neuen Versicherungen?“ ,,Warum nimmst du nun ein Hotel, anstatt im günstigen Hostel zu wohnen?“ Und so weiter und so fort……. Dies sind Fragen, die du dir stellen solltest. Fange lieber an mehr zu sparen und anzulegen, wenn du mehr Geld zur Verfügung hast. So habe ich einen Dauerauftrag eingerichtet, der automatisch 10% meines Einkommens auf ein anderes Konto überweist. Dieses Konto ist an mein Depot gekoppelt und ich gehe nur an das Geld ran, um es anzulegen. Wenn ich zusätzliche Einnahmen habe, wie Sonderzahlungen und Weihnachtsgeld, überweise ich auch hiervon 10% auf dieses Konto und so schaffe ich mir langsam aber sicher eine stille Rücklage.